Für Ihren stilsicheren Auftritt auf der nächsten Hochzeit

Mit dieser Seite erhalten Sie Unterstützung bei Ihren Aufgaben als Trauzeugin in großen und kleinen Belangen. Auch, falls Sie zum ersten Mal Trauzeugin sind, erfüllen Sie alle Obliegenheiten mit Hilfe dieser Tipps und einiger beispielhafter Checklisten souverän und umfassend. Informieren Sie sich über Tradition und Kleiderordnung, die Hochzeitsfeier und die Accessoires zum Kleid der Trauzeugin!

Allgemeines über Ihr Amt als Trauzeugin

Eine Trauzeugin (englisch "witness" oder "maid of honor") ist diejenige Person, welche mit ihrer Unterschrift bezeugt, dass sie mit eigenen Augen und Ohren Zeuge der Eheschließung zwischen zwei Menschen wurde. Zu historischen Zeiten war eine kirchliche Eheschließung ohne zwei Trauzeugen gar nicht zulässig. In modernen Zeiten ist das Auswählen einer Trauzeugin freiwilliger Teil der Hochzeitszeremonie.

Sind zwei Trauzeugen bei der Hochzeit anwesend, dann ist die Trauzeugin der Braut dafür zuständig, den Brautstrauß vor dem Ringwechsel zu übernehmen. Währenddessen übergibt der Trauzeuge des Bräutigams die Ringe für die Zeremonie. Natürlich ist dies nicht Ihre einzige Aufgabe! Schon während der Verlobungszeit planen Sie, organisieren einen Junggesellinnen- und/oder Junggesellenabschied und stehen Braut und Bräutigam mit Rat und Tat zur Seite.

Rechtliche Bestimmungen zum Trauzeugen in Deutschland und der Schweiz

Sobald Sie als Trauzeugin eingeladen wurden, sollten Sie sich näher mit den rechtlichen Bestimmungen für diese Berufung auseinandersetzen. Denn nur, wenn Ihnen die Bedingungen bekannt sind, können Sie eventuellen Handlungsbedarf rechtzeitig planen. Auch das Brautpaar sollte sich vor der Wahl des oder der Trauzeugen intensiv mit den rechtlichen Voraussetzungen auseinandersetzen. So vermeiden Sie unangenehme Überraschungen während der Trauung.

Um Trauzeugin zu sein, müssen Sie das 18. Lebensjahr vollendet haben. Nur dann dürfen Sie beim Standesamt oder vor dem Altar Zeugnis über die Eheschließung ablegen. Es ist wichtig, dass Ihr Personalausweis oder Reisepass am Tag der Hochzeit gültig ist. Lassen Sie diesen gegebenenfalls rechtzeitig verlängern! Denn Ihre Unterschrift als Zeugen der frisch gegründeten Ehe dürfen Sie im Familienbuch nur leisten, wenn Sie volljährig sind und dies amtlich durch Vorlage Ihres Ausweises oder Passes nachweisen.

In der Schweiz können Brautpaare gar nur heiraten, wenn sie von mindestens zwei Trauzeugen begleitet werden. Dies gilt dort sowohl für die standesamtliche als auch die kirchliche Trauung. Sie können auch hier nur als Trauzeugin ausgewählt werden, wenn Sie volljährig sind und dies bei der Trauung mit gültigem Personalausweis bzw. Reisepass nachweisen. Zudem dürfen Sie nicht unter Vormundschaft stehen.

Eine Vorschrift dazu, wie viele Trauzeugen die Hochzeit begleiten, gibt es bei einer standesamtlichen Vermählung in Deutschland nicht. Empfehlenswert sind zwei Personen, aber auch eine Trauzeugin oder mehrere Zeugen sind möglich. Schließlich gehört auch ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen den Brautleuten und den Trauzeugen zu den Voraussetzungen für dieses sehr persönliche Amt, ab Beginn der Hochzeitsplanung bis lange nach der Eheschließung. Bei zwei ausgewählten Trauzeugen können sowohl der Bräutigam als auch die Braut vertrauliche Dinge unbesorgt und ungeteilt besprechen. Dies nimmt gerade aus der angespannten Planungs- und Vorbereitungszeit viel Spannung weg.

Etwas anders handhaben die katholische und die evangelische Kirche das Thema Trauzeuge. Nur, wenn das Brautpaar mit zwei Trauzeugen zur Eheschließung erscheint, wird die Ehe als gültig vor der katholischen Kirche anerkannt. Als Trauzeugin bei einer evangelischen Eheschließung müssen Sie religionsmündig, also mindestens 14 Jahre alt sein. Eine Mitgliedschaft in der Kirche ist für Ihr Amt zu diesem besonderen Anlass nicht nötig, doch wird Ihr Bekenntnis zum christlichen Glauben verlangt.

Jeder der anwesenden Trauzeugen unterschreibt in der Eheurkunde. Dies ist Ihre schriftliche Bestätigung vor Recht und Kirche, dass diese beiden Menschen unter Ihrem persönlichen Zeugnis den Bund der Ehe eingegangen sind. Neben den beschriebenen rechtlichen Pflichten sind Sie bei der Einladung zur Trauzeugin mit vielen organisatorischen Dingen betraut.

Checkliste für die Aufgaben der Trauzeugin

Das sagt sich so leicht: "Wir heiraten." Wenn Sie diesen Satz vom Brautpaar hören, beginnt schon Ihre Aufgabe als Trauzeugin. Vermutlich sind Sie jemand, der seit langem ein recht inniges Vertrauensverhältnis zu einem der Brautleute hat. Eben wegen dieses Vertrauens werden Sie eingeladen, sich mit Wort und Tat in die nun folgende Zeit bis zur Eheschließung einzubringen. Auch danach bleiben Sie ein Mensch, der bei etwaigen Eheproblemen, in den guten und weniger guten Zeiten das Brautpaar als vertraute Person begleitet. Doch jetzt beginnt erst einmal die Organisation des schönsten Tages im Leben Ihrer Freunde. Diese Checkliste enthält einen großen Teil jener Dinge, die Sie vorbereiten, bedenken und gestalten werden.

1. Die Trauung beim Standesamt und bei der Kirche

Natürlich ist es die Aufgabe des Brautpaars, die nötigen Anmeldungen vorzunehmen, die Papiere auf ihre Gültigkeit zu kontrollieren und die Ringe zu besorgen. Aber in der Aufregung der Vorbereitungszeit könnte leicht etwas vergessen werden. Am besten machen Sie für die formellen Erfordernisse der Trauung eine eigene Checkliste, die Sie mit jedem erledigten Schritt abhaken. Bieten Sie ruhig Ihre Kontrolldienste an! Das nimmt vom Paar und den helfenden Verwandten einen großen Teil Stress aus den kommenden Wochen und Monaten.

Um die Ausschmückung des Trauzimmers kümmern sich in der Regel die Standesbeamten und Priester selbst. Aber als gute Trauzeugin hören Sie natürlich genau hin, wenn Braut oder Bräutigam einen speziellen Wunsch dafür haben. Sie besprechen dies am besten rechtzeitig mit den Amtspersonen. Ist der Wunsch nicht erfüllbar, versuchen Sie, ebenfalls in enger Absprache mit Standesbeamtem und Priester, eine möglichst ähnliche Alternative zu finden. Fast immer sind die Angesprochenen hier sehr entgegenkommend. Schließlich ist dies ein einmalig würdevoller Augenblick und soll der schönste beim Start in das gemeinsame Leben der Brautleute werden!

2. Der Ort der Hochzeitsfeier

Brautleute haben im ersten Überschwang der Gefühle oft ausgefallene Wünsche für die Hochzeitsfeier. Es ist Ihre Aufgabe als Trauzeugin, bei der Umsetzung zu helfen und etwaige Hürden im Vorfeld zu überwinden. Die Auswahl des Festraumes ist der erste Schritt. Hierbei müssen Sie bereits in etwa die Zahl der Hochzeitsgäste kennen. Bedenken Sie bitte, dass sich einige der Gäste bei der Heirat zum ersten Mal begegnen. In einem zu engen Raum wäre ein reger Austausch unter diesen sich zunächst Fremden schwierig. Besser ist dann ein Ort, an dem sich eine Tafel oder sinnvolle Tischgruppen platzieren lassen. Das Persönliche des Anlasses sollte am Tag selbst so wichtig wie möglich für alle sein, auch für die entferntesten Verwandten und Gäste.

Was Menschen als stilvoll einschätzen, kann sich stark unterscheiden. Denn Geschmack ist streitbar, und genau deshalb sind Sie zur Trauzeugin geladen. Die Ausgestaltung des Feierraumes muss den Geschmack des Brautpaares auf das I-Tüpfelchen treffen. Sind die beiden Gothic-Fans, dann organisieren Sie entsprechend viktorianische, dunkle Dekoration mit hellen Elementen. Mögen Braut und Bräutigam lieber eine Märchenhochzeit, dann gehören dazu Blüten, Rüschen, Kerzen und vieles mehr. Selbst bei einer puristischen Ausgestaltung sind Sie die Augen und Hände, die im Sinne der Brautwünsche jede Kleinigkeit arrangieren. Seien Sie ruhig pedantisch, wenn es um die passende Dekoration geht! Jedes Detail versüßt optisch den schönen Tag in diesen beiden Leben.

3. Die unterhaltsame Begleitung der Hochzeitsfeier

Jede der feierlichen Stunden soll für alle Anwesenden unvergesslich schön werden, vor allem für das Brautpaar. Ihre Aufgabe besteht darin, sich Gedanken über den möglichen Ablauf zu machen.

Aber bitte nicht im Alleingang! Falls die Brautleute diesen Part selbst organisieren möchten, bieten Sie stattdessen Ihre Hilfe beim Durchplanen an. Oft hilft es, No-Gos und To-Dos auf einer Liste festzuhalten und im Zuge der weiteren Vorbereitungen den Ablauf nach Schwachstellen zu untersuchen. Störfaktoren können durch zu dichte oder zu oberflächliche Organisation entstehen. Sie als Trauzeugin denken mit und erinnern die Brautleute an Details, welche diese eventuell in der Aufregung vergessen könnten. Diese Dinge sollten während der Hochzeitsfeier keinesfalls passieren:

  • Eine unüberlegte Tischordnung, bei der die Gäste so ungünstig sitzen, dass sie womöglich keinen Gesprächspartner in der Nähe haben.
  • Eine so sterile Tischordnung, dass die Gäste wie Fremde beieinander sitzen statt sich mit Freunden und Bekannten unterhalten zu können.
  • Ein so straffes Feierprogramm, dass keine Zeit für Gemütlichkeit bleibt.
  • Ein stures, aber langweiliges Feierprogramm mit zu langen Pausen.
  • Unangekündigte Einlagen von Gästen, die womöglich peinliche statt lustige Situationen erzeugen.
  • Unzufriedene, womöglich streitende Gäste (bei der Tischordnung eventuell bekannte Risiken bedenken)
  • Ein gestresstes Brautpaar, das vor lauter Vorbereitung und Panik seine Feier gar nicht genießt.
  • Geschenke, die nicht abgesprochen waren und nun doppelt vorhanden sind oder falsche Geschenke.

Diese Liste ist nicht vollständig, enthält aber die am häufigsten vorkommenden, störenden Eventualitäten während einer Hochzeitsfeier.

4. Die Speisen und Getränke für eine Hochzeitsfeier

Auch hierbei gilt: Sie begleiten das Brautpaar für die passende Auswahl. Sehr wahrscheinlich kennen Sie einen Teil der Gäste, weil Sie vielleicht als Schwester oder Tante oder Freundin der Familie zur Trauzeugin berufen sind. Daher sind Ihnen gewisse Eigenheiten ebenso bekannt wie den Brautleuten. Bei der Zusammenstellung der Menüs sind Sie Berater, Zuschauer und vor allem diejenige Person mit der wichtigen Gelassenheit.

Auch zu Punkt 4 empfiehlt sich eine Liste mit Dingen, die gegebenenfalls beachtet werden müssen. Nicht nur die bloße Speisenfolge, sondern auch Überlegungen

  • für Snacks zwischendurch,
  • ob Buffet oder Essen nach Karte,
  • welcher Menüumfang bei Kartenwahl oder
  • die zeitliche Abfolge des Servierens

gehören zu einer guten Organisation der Hochzeitsfeier. Notieren Sie ruhig Gedanken, die Ihnen zwischendurch spontan in den Sinn kommen, und beziehen Sie die Notizen in die Bewirtungsvorbereitungen mit ein. Vielleicht stehen da viele Sachen, die sich als überflüssig erweisen. Das ist jedoch besser als vergessene Details.

5. Die Wahl des Outfits für die Braut

Hierbei sind Sie als Trauzeugin mit Ihren Stärken Geduld, Ehrlichkeit und Feingefühl gefragt. Denn allein das Aussuchen eines passenden Brautkleids kann gefühlt ewig dauern. Diese Begleitung in Schuh- und Schmuckgeschäfte, zur Boutique und zum Hochzeitsausstatter hat einen Vorteil für Sie: Sie lernen das Outfit der Braut von den Haarspitzen bis zum Absatz der Schuhe rechtzeitig kennen. Denn während der Hochzeit selbst sind Sie als "maid of honor" neben Ihr die zweitschönste Frau im Saal. Zum Thema der Kleidung für die Trauzeugin lesen Sie in einem späteren Abschnitt mehr und ausführlich.

Für die nötige Geduld bei der Beratung gibt es einen wirksamen Trick. Stellen Sie sich vor, es wäre Ihr Brautkleid, und Sie würden bald heiraten. Sicherlich spüren Sie bei diesem Gedanken, wie nervös und vergesslich Sie dabei werden. Eben deshalb ist Ihre Ruhe gefragt, um den Traum von der Traumbraut in allen Facetten wahr werden zu lassen. Diese begleitende Rolle üben Sie auch am Tag der Eheschließung aus. Denn zum Frisör müssen Sie selbstverständlich am Morgen mitkommen!

6. Die Trauzeugen-Rede

Fassen Sie diese kurz! Lange Reden ermüden das ohnehin überforderte Brautpaar und auch die Gäste. Werden Sie in der Rede ruhig persönlich, denn immerhin sind Sie im traditionellen Sinn einer Trauzeugin auch eine schützende Person. Altem Glauben nach bedrohen am Tag der Trauung böse Mächte die Braut. Die Trauzeugin ist dazu da, von diesen bösen Mächten verwechselt zu werden und so die Braut bis zum Ende des Hochzeitstags zu beschützen. Machen Sie sich diese Tradition bewusst, und lassen Sie entsprechende Worte ruhig mit einfließen. Lockern Sie die kurze Rede mit humorvollen Abschnitten auf. Das löst die erste Anspannung und kann, falls Sie talentiert sind, der erste Schritt zu einer lockeren, traulichen Festatmosphäre sein.

7. Kosten, welche die Trauzeugin übernimmt

Wenn Sie von Verwandten oder Freunden zur Trauzeugin berufen werden, haben Sie keinerlei finanzielle Verpflichtung. Allerdings haben sich einige ungeschriebene Bräuche festgesetzt, zum Beispiel, dass sich die Trauzeugen an den Kosten für den Polterabend, den Junggesellenabschied oder den Kosten zum "Auslösen der Braut" nach einer gelungenen Brautentführung beteiligen. Jedoch ist dies weder Ihre Aufgabe noch ein Zwang. Schließlich sind Ihre Dienste durchweg beratender, tröstender und schlichtender Natur, und dies ist wertvoller als Geld, vor allem kurz vor und während der Hochzeit.

Das Einzige, was an unvermeidlichen Kosten wirklich auf Sie zukommt, ist Ihr Brautjungfernkleid mit dem dazugehörigen Schmuck, der Frisur und weiteren Accessoires. Sie waren ja bei der Wahl des Brautkleids dabei. Ihre Ausstattung wird etwas günstiger, da Sie die Braut nicht überstrahlen sollen. Deshalb können Sie Ihr eigenes Kleid einen Hauch dezenter wählen. Aber es muss dem Brauch nach ein festliches, dem Brautkleid ähnliches Stück sein. Im Folgenden erfahren Sie, was insgesamt an Kosten auf Sie und das Brautpaar zukommt.

Kosten für eine Hochzeit und die Zuständigkeit dafür

In der Regel teilen sich die Eltern der Brautleute die Kosten für die Hochzeit. Selten übernimmt dies das Brautpaar selbst. Sie als Trauzeugin können während der Vorbereitungen helfen, gemäß dem geplanten Budget an einigen Stellen sparsam zu sein und das Gesparte für andere, wichtigere Details einzusetzen. Hier machen sich die oben beschriebenen Checklisten buchstäblich bezahlt: Mit Sollpreisen versehen, fällt die Auswahl deutlich leichter. Falls Sie dazu in der Lage sind, können Sie das Brautpaar mit einem Geldgeschenk unterstützen.

Traditionell werden Sie zur Trauzeugin nicht wegen finanzieller Gründe berufen. Das bedeutet auch, dass Sie Ihr Kleid der Trauzeugin nicht selbst bezahlen müssen. Eben, weil es dem Brautkleid in Qualität und Aufmachung ähnelt, kostet es deutlich mehr als ein anderes Festkleid. Sicherlich bieten Ihnen die Brauteltern oder die Braut selbst an, das Kleid zu bezahlen. Falls Sie das finanziell tragen können, sollten Sie das Angebot ablehnen und dieses Kleid und seinen einmaligen Anlass als Freundschaftsdienst betrachten.

Falls es finanziell nötig ist, dürfen Sie ein solches Angebot annehmen. In diesem Fall sollten Sie die Braut zur Kleiderwahl mitnehmen, um nicht versehentlich ein zu pompöses Outfit zu wählen und um garantiert den Geschmack der Hauptperson, nämlich der Braut, zu treffen. Bedenken Sie dabei, dass Sie auch eine Schutzfunktion während der Hochzeit ausüben, und nehmen Sie, soweit dies von der Braut gewollt ist, Ihre eigenen Vorstellungen komplett zurück!

Sie können die Familie des Brautpaars nach eigenem Ermessen und finanziellem Vermögen mit einem Geldgeschenk entlasten. Es gibt hierfür keinerlei Regeln, aber Geldgeschenke sollten Sie als Trauzeugin niemals einzig und allein überreichen. Angemessen kann ein Hochzeitsgeschenk sein, dem in der Glückwunsch-Karte ein dem Kaufpreis ähnlicher Betrag beiliegt. Für die angemessene Summe ist Ihr Feingefühl gefragt, welches Sie ja als Trauzeugin schon längst beweisen. Sie kennen das Budget, die finanzielle Situation der Brautleute und können darauf situationsbedingt reagieren.

Hochzeitsgeschenke: Organisation und Auswahl

Geschenke für eine Hochzeit sind für viele Eingeladenen ein schwieriges Thema. Die Gefahr ist sehr groß, etwas völlig Falsches zu schenken oder ein Geschenk mehrfach zu überreichen. Aber nur Geldgeschenke wirken kühl, wenngleich der finanzielle Segen bei der Erstausstattung des ehelichen Heims willkommen ist. Einen Teil der Hochzeitsvorbereitungen nimmt deshalb das Zusammenstellen gewollter Geschenke ein.

Auf dieser Geschenkeliste sollte auch der ungefähre Kaufpreis des jeweiligen Geschenks stehen. Nun kommen Sie ins Spiel. Ihre Aufgabe als Trauzeugin ist es, den Gästen die Liste zugänglich zu machen, und zwar so, dass das Brautpaar möglichst nicht vor der Trauung erfährt, von wem welches Geschenk zu erwarten ist. Streichen Sie verteilte Geschenkewünsche ab, am besten gleich zu Beginn dasjenige Geschenk, welches Sie als Trauzeugin überreichen möchten. Legen Sie eine zweite Liste an, auf der die Namen der jeweiligen Schenker vermerkt sind. Bei der Hochzeitsfeier haben Sie so einen guten Überblick über die bereits eingetroffenen Gäste anhand der Wunschliste für die Geschenke.

Es ist auch möglich, dass ein geladener Gast Geld statt des eigentlich erwarteten Geschenks überreicht. Häufig bestehen Hochzeitsgeschenke nur zum Teil aus Gegenständen, und in der Glückwunschkarte stecken noch einige Geldscheine zusätzlich. Bei der Auswahl eines Betrages orientieren sich viele Gäste an dem aufgeschriebenen Kaufpreis für das eigentliche Wunschgeschenk.

Sie als Trauzeugin sollten ein weitaus persönlicheres Geschenk überreichen. Immerhin haben Sie einen sehr hohen Stellenwert als vertraute Person. Bei der Auswahl des Geschenks ist der finanzielle Wert nebensächlich. Viel wichtiger ist es, dass das Brautpaar am Hochzeitsgeschenk erkennt, dass Sie mit Augenzwinkern und Menschenkenntnis gewählt haben. Gute Geschenkideen sind:

Ein Fotobuch mit Kinder- und Jugendfotos der Beiden. Bestimmt können Sie ein paar von Verwandten bekommen, oder Sie besitzen selbst welche. Gerne dürfen auf den Aufnahmen auch Sie zu sehen sein. Große Freude bereiten dazu persönliche Widmungen oder humorvolle Kommentare zu jedem Bild. Das weckt gemeinsame Erinnerungen und vertieft Ihr vertrautes Miteinander, was nach der Eheschließung weiter wichtig bleibt.

Ein Flaschengetränk (Sekt, Wein oder Nichtalkoholisches in edler, gläserner Hülle) mit einem persönlichen Etikett. Am Computer lassen sich Fotos und Widmungen ganz einfach im nötigen Etikettenformat herstellen. Eine elegante Ergänzung hierzu sind zwei geeignete Trinkgläser mit einer Widmung anlässlich der Hochzeit. Ein häufiges Motiv dafür sind die Vornamen des Brautpaares, das Datum der Eheschließung und zwei verschlungene Ringe.

Üblich, aber nicht verpflichtend, ist ein Geldgeschenk von der Trauzeugin. Falls es Ihnen finanziell möglich ist, darf sich dieser Betrag gerne an einem Teil der Geschenke-Wunschliste orientieren. Statt Geld sind auch Gutscheine eine Möglichkeit. Doch hier sollten Sie viel Umsicht zeigen, damit der Gutschein auch wirklich vom Brautpaar eingelöst wird. Fatal wäre beispielsweise ein Gutschein für einen Wellnesstag, den nur die Braut einlösen kann. Immerhin sollen Sie als Trauzeugin die Ehe stärken und das Paar nicht trennen. Vielleicht gehen die Beiden gerne ins Kino oder in Freizeitparks? Möglicherweise verreisen die Beiden gern, und Sie kennen deren Lieblings-Reiseziele? Dann sind Gutscheine für Zwei genau das Richtige und auch als zusätzliches Hochzeitsgeschenk angemessen.

Das Kleid der Trauzeugin

Für Sie als Trauzeugin ist das Aussuchen des Brautkleids bestimmt ähnlich aufregend wie für die Braut selbst. Dabei begleiten Sie die Braut auch aus dem Grund, um sich selbst für die Hochzeit passend einzukleiden. Die richtige Farbwahl ist ein entscheidendes Kriterium bei der Wahl Ihres Trauzeuginnen-Kleides.

  • Ihr Kleid als Trauzeugin darf keinesfalls weiß sein. Auch bei einer "nur" standesamtlichen Hochzeit ist Weiß stets und ausschließlich als Farbe dem Brautkleid vorbehalten.
  • Ein dunkles oder schwarzes Kleid wirkt bei einer Hochzeit vollkommen deplatziert. Denn unterbewusst werden dunkle Farben als traurig, dämpfend und eben unangemessen für diesen fröhlichen Anlass empfunden.
  • Wählen Sie frische Farben und auf keinen Fall einen zu legeren Stil für das Kleid der Trauzeugin. Stets sollten Sie Farbe und Schnitt mit der Braut absprechen und dem allgemein gültigen Dresscode des Festes anpassen.
  • Verzichten Sie für die Hochzeit auf allzu sexy Kleider! Tiefe Ausschnitte, kurze Rücke, Schlitze und ähnlich aufregende Elemente sind bei der Eheschließung nicht angemessen und, falls überhaupt, ebenfalls das Privileg der Braut.
  • Zu den Regeln gehört auch, dass das Kleid der Trauzeugin nicht durchscheinend sein sollte. Auch hauchdünne Ärmel, ein durchsichtiger Rücken oder Rock sind nicht angemessen.

Die Regeln, die Sie gerne als Anhaltspunkt für Ihre Kleiderwahl verwenden können, sind allerdings ungeschriebene, die sich im Laufe langer Hochzeitstraditionen in deutschen Regionen eingebürgert haben. Falls sich das Brautpaar eine verführerische Trauzeugin wünscht, dürfen Sie deshalb – stets in enger Absprache – gerne davon abweichen.

Eine Regel hat sich im Laufe der Traditionen allerdings stark verändert. So war es früher bei kirchlichen Hochzeiten die Pflicht der Trauzeugin, der Braut möglichst ähnlich zu sehen. Die sollte anwesende böse Mächte verwirren, so dass diese möglichst nicht die Braut, sondern die Begleiterin anfielen. Da der Aberglaube überwunden ist, ist es zu modernen Hochzeiten wünschenswert, dass Sie der Braut nur ein wenig ähneln, aber selbst als Schwester nicht mit ihr verwechselt werden können. Selbst, wenn sich das Brautpaar ein ziemlich gleich aussehendes Kleid für die Trauzeugin wünscht, sollte es auf jeden Fall einen Hauch dezenter sein als das Brautkleid. Schließlich begleiten Sie die Hauptperson nur und wollen (und dürfen) sie keinesfalls optisch übertrumpfen!

Welche Kleidung beim Standesamt und der kirchlichen Trauung?

Je nach Art der gewünschten Hochzeit kann es sein, dass Sie sich mehrmals an diesem Tag umziehen. Die Trauung im Standesamt erlaubt Ihnen ein "bürgerliches" Outfit, das weniger festlich als Ihre Hauptgarderobe sein darf. Durchaus dürfen Sie zu diesem Gang einen nicht zu strengen, am besten nicht grauen oder dunklen Businessanzug tragen. Erlaubt sind auch Kostüme, Röcke mit Bluse und ähnliches. Wichtig ist stets dabei, dass Ihr Outfit zur Kleidung des Brautpaars passt, also wenigstens farblich mit dem Brautkleid harmoniert. Es gilt aber auch hier das oben erwähnte Regelwerk, damit die Braut die Hauptperson bleibt.

Folgt nach der Trauung im Standesamt die kirchliche Trauung, haben Sie als Trauzeugin zwei Möglichkeiten. Entweder, Sie tragen schon vorher die eigentliche Festkleidung, oder Sie finden eine Gelegenheit, sich zwischen beiden Terminen umzuziehen. Denn für Ihr Zeugnis vor dem Traualtar gilt, dass der Ablauf umso festlicher ausfällt, je feiner Sie gekleidet sind. Deshalb sind ein Kleid oder ein wirklich schicker Hosenanzug Minimum für Ihre Auswahl. Es darf bunt, nicht zu dunkel, nicht zu kurz und gerne etwas glamourös sein. Falls Ihr Kleid als Trauzeugin Ihnen bequem ist, tragen Sie es ruhig schon jetzt, bei der kirchlichen Zeremonie. Ansonsten ist es unvermeidbar, dass Sie sich zwischen Kirchengang und Festlichkeiten ein weiteres Mal umziehen.

Denn spätestens bei der Ankunft im Festraum ist Zeit für das Schönste, was Sie als Trauzeugin an Kleidung aufbieten können. Sehen Sie hier ein paar Kleidermöglichkeiten, in denen Sie sich garantiert wohlfühlen, die Braut nicht übertrumpfen und den Festtag schmücken:

Etuikleider

Sie sind zugleich festlich und schlicht, also eine gute Wahl, um die Braut nicht zu übertrumpfen und doch stilvoll bei der Hochzeit aufzutreten. Wählen Sie für sich als Trauzeugin eine Kleiderlänge, die nur knapp über dem Knie abschließt. Kombinieren Sie dazu eine durchaus elegante Jacke oder einen Mantel entsprechend der Jahreszeit. Übrigens ist ein Etuikleid eine besonders praktische Anschaffung, da Sie es nach der Hochzeit zu vielen anderen Anlässen tragen können.

Cocktailkleider

Ein Cocktailkleid wirkt frech und schick zugleich. Es ist knapp knielang und im Bereich des Oberkörpers etwas freizügig. Jedoch finden Sie hier auch Modelle, die die Regel nach optischer Zurückhaltung gut erfüllen. Zur Hochzeit passt ein solches Kleid nur in Absprache mit der Braut. Wünscht sich diese etwas mehr verdeckte Beine, dann sollten Sie sich besser nach einer anderen Kleiderform umsehen.

Lange Abendkleider

Mit der Wahl dieser Kleiderform können Sie als Trauzeugin gar nichts falsch machen, so lange Sie Ihre Figur beachten und sich an der Regel der Zurückhaltung orientieren. So wählen Sie die für Sie optimale Form für das Kleid der Trauzeugin:

  1. Sie haben eine frauliche Figur, müssen und möchten Problemzonen nicht verstecken? Dann betonen Sie mit einem "Mermaid"-Kleid alle Körperpartien, vor allem den Oberkörper, bis zu den Knien. Ab hier fächert der Stoff weit ab, so dass Sie für den Festtag genügend Bewegungsfreiheit behalten.
  2. Falls Sie als Trauzeugin lieber ein Kleid der "A-Linie" tragen möchten, beachten Sie dabei, dass einem körpernahen Oberteil bei dieser Kleiderform stets ein mehr oder weniger ausladender Rockteil folgt. Das ist gut, um Problemzonen taillenabwärts zu kaschieren, sollte aber niemals so pompös sein, dass das Brautkleid übertroffen wird. Da es die A-Linie schlicht oder als Ballkleid gibt, wählen Sie besser die erste Variante, die in der Regel schlichter gearbeitet ist.
  3. Empire-Kleider betonen Ihren Oberkörper und fallen schlicht über Taille und Hüfte. Dazu sollten Sie als Trauzeugin keine zu mollige Figur haben, um hierin schmeichelhaft zu wirken.

Ganz gleich, für welche Kleiderform Sie sich als Trauzeugin entscheiden: Beziehen Sie stets die Wünsche der Braut mit ein. So schön und elegant es auch sein mag, Sie müssen Sie auch wohl in einem solchen Kleid fühlen. Falls Ihnen die Braut also zu einem zu engen, zu langen oder kurzen Kleid oder zu einer Ihnen unangenehmen Farbe rät, dann seien Sie bitte ehrlich und suchen gemeinsam nach einer Alternative. Auf diese Weise erfüllen Sie zugleich Ihre Aufgabe als Trauzeugin, die ja auch darin besteht, die Hochzeit zu einem für alle Anwesenden harmonischen Fest zu gestalten.

Das Styling als Trauzeugin

Zu einem angemessenen Kleid der Trauzeugin gehört noch einiges an Zubehör. Für Ihre Wahl der Schuhe, der Frisur und der sonstigen Accessoires finden Sie hier weitere Tipps.

Die Frisur

Bei der Frisurgestaltung für die Hochzeit sind Sie in großem Umfang frei. Natürlich muss die Gestaltung der Haare zum restlichen Outfit passen und darf gerne eleganter als an weniger aufwändigen Festen sein. Keinesfalls dürfen Sie jedoch Ihr Haar mit Perlen, Blumen oder ähnlichem Schmuck verzieren. Auch dies ist heute einzig und allein das Privileg der Braut.

Flechtfrisuren

Sehr schmückend und ein zeitlos modischer Look für eine Hochzeit sind Flechtfrisuren. Falls Sie eigentlich kurzes Haar haben, finden Sie beim Frisör oder vielen Onlineanbietern Haarteile in nahezu jeder Haarfarbe. Diese fertig geflochtenen Zöpfe können Sie wie einen Schmuck mit Haarnadeln befestigen. Eine garantiert ungewöhnliche und bei Promis beliebte Variante der Flechtfrisur ist ein Dutt (Chignon), den ein Zopf umrahmt.

Frisuren mit hochgestecktem Haar

Nicht zu jedem Gesichtstyp passt eine Hochsteckfrisur. So verschwindet ein kleines Gesicht unter manch aufgetürmtem Haar, während markante frauliche Silhouetten darunter sehr gut aussehen. Besser überlassen Sie jedoch eine Hochsteckfrisur der Braut. Denn bei ihr kommt dieser Kopfschmuck zusammen mit dem eingearbeiteten Brautschmuck am vorteilhaftesten zur Geltung.

Frisuren bei kurzem Haar

Hierbei können Sie mit Gel und hübschen Fransen, in die Spitzen eingearbeiteten Wellen und Strähnchen experimentieren. Voraussetzung für ein angemessenes Styling ist dabei immer, dass Ihre Frisur zum Kleid passt und gemäß dem festlichen Anlass einer Hochzeit eine elegante Ausstrahlung hat. Eine raffinierte Kurzhaarvariante sind eingearbeitete Haarteile, zum Beispiel wie die beschriebene Zopf- oder Duttergänzung.

Frisuren bei langem Haar

Arbeiten Sie mit schwungvollen Wellen, oder glätten Sie die Strähnen für einen perfekten Look. Flechten Sie einen Zopf, oder legen Sie gezopfte Strähnen kunstvoll zurecht. Der Frisör, der die Braut am Morgen der Hochzeit stylt, hat vielleicht noch Zeit, Ihnen als Trauzeugin ebenfalls dabei behilflich zu sein. Vorteilhaft ist dabei, dass Sie – wenn die Braut und Sie mögen – Ihre Frisuren aufeinander abstimmen können.

Ihre Schuhe zum Kleid der Trauzeugin

Kaufen Sie sich für die Hochzeit am besten mehrere Paar Schuhe. Vor allem kaufen Sie diese eine Weile vor dem Fest, und laufen Sie damit mehrmals. Ob es High-Heels oder flache Ballerinas sind, hängt von Ihrem persönlichen Geschmack und dem gewählten Kleid ab. Bedenken Sie dabei, dass Sie bei der Eheschließung von morgens bis abends darin gehen müssen, vielleicht nicht immer über feste Wege. Übersehen Sie auch nicht den Abend mit Tanz und Geselligkeit. Um dann noch Freude am Laufen zu haben, stecken Sie am besten wenigstens ein Ersatzpaar ein. Denn sonst könnten die letzten Stunden des schönen Festes zu einem schmerzvollen Durchhalten führen, statt bequem auszuklingen.

Für eine Hochzeit im Winter dürfen Sie durchaus auch Stiefel oder Stiefeletten tragen, um für die Witterung angemessen bekleidet zu sein. Doch sobald das Fest im Feiersaal weitergeht, sollten Sie zu leichterem Schuhwerk greifen.

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Nicht angemessen für die Schuhe der Trauzeugin sind offene Sandaletten, Stoffclogs oder Turnschuhe. Selbst, wenn die allgemeine Kleiderordnung für die Hochzeit eher sportlich und leger gewünscht ist, sollten Sie zum Kleid der Trauzeugin auch elegante Schuhe tragen, wenigstens Ballerinas. Diese sind in jedem Fall über viele Stunden hinweg bequem und je nach Machart schick zugleich.

Verzichten Sie bei der Wahl der Schuhe als Trauzeugin auf Modelle mit Strassbesatz, Stickereien oder allzu gold- und silberglänzenden Elementen. Solche "Prinzessinnenschuhe" sind bei der Hochzeit ausschließlich der Braut vorbehalten.

Ihre Accessoires zur Hochzeit

Passend zu Kleid und Schuhen der Trauzeugin schmücken Sie sich an der Hochzeit mit den richtigen Accessoires. Ohrringe oder Ohrstecker, eine Kette und ein Armband sowie ein oder zwei schicke Ringe veredeln Ihr sonstiges Outfit, so dass das Feierliche dieses Festtages auf den ersten Blick für jedermann erkennbar ist.

Bronzallure Armband
Bronzallure Ring
Bronzallure Kette

Beim Schmuck sollten Sie allerdings Zurückhaltung üben, also möglichst auf dicke Edelsteine oder ein glitzerndes Allerlei verzichten. Zarter Goldschmuck wirkt hochwertig und erfüllt den Zweck eines aufwertenden Accessoires stilvoll. Auch schlichte Perlenketten oder ein Ensemble mit Bernstein sind durchaus erlaubt und schön. Wählen Sie beim Schmuck Farben und Materialien, die zu Ihrem Kleid als Trauzeugin passen. Und handeln Sie stets nach dem Motto "Weniger ist mehr", um der Braut in der optischen Wirkung auch bei Accessoires den unbedingten Vorrang zu lassen.

Eine Handtasche ist ein absolutes Muss zu jedem festlichen Anlass, also auch zur Hochzeit. Diese darf und soll jedoch unbedingt zurückhaltend designt sein. Leder in hellen Farben mit wenigen metallenen Elementen oder nur einer kontrastfarbenen Ziernaht ist zeitlos elegant und begleitet Sie nach Ihrem "Amt" als Trauzeugin zu vielen späteren Anlässen.

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MICHAEL KORS Umhängetasche JET SET
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In vielen Kleidergeschäften finden Sie Taschenkollektionen, die gut mit Ihrem Kleid der Trauzeugin harmonieren. Investieren Sie in diese optische Harmonie ruhig etwas Zeit. Denn gerade die Handtasche ist während der gesamten Hochzeitsfeier jederzeit an Ihnen präsent. Deshalb müssen Farbe, Form und Größe hundertprozentig zu Ihrem Style passen.

Ein Tipp zum Schluss:

Dieser Ratgeber möchte Ihnen etwas von der Anspannung nehmen, die ab dem Zeitpunkt Ihrer Berufung zur Trauzeugin automatisch entsteht. Sie müssen kein perfekter Weddingplaner sein. Seien Sie einfach eine Freundin, eine gute Zuhörerin, und erstellen Sie die wichtigen Punkte so umfassend wie möglich schriftlich sowie stets in enger Absprache mit dem Brautpaar, vor allem mit der Braut. Denn als Trauzeugin sind Sie auch das "Gedächtnis" der meisten Hochzeitsvorbereitungen. Wenn Sie mit Hilfe dieser Anregungen rechtzeitig planen, genießen Sie das Highlight aller Mühe am Tag der Eheschließung ganz entspannt miteinander.


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